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KI-Agenten: Was sie inzwischen können

Gemeinsam mit künstlicher Intelligenz · 2026-09-28 · 47 min
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„Schatz, was wollen wir denn nächste Woche essen, kochen und einkaufen?“ Chris hat diese Frage an Lotti abgegeben. Seine KI-Assistentin schlägt der Familie Gerichte vor, organisiert die Einkaufsliste und erinnert morgens daran, was fürs Mittagessen vorbereitet werden kann. Im Februar war Chris noch ausgesprochen skeptisch gegenüber Agenten. Jetzt hat er eine kleine Agentenfamilie – und einen sehr konkreten Grund, sie zu mögen. Hannes, Chris und Freddy ziehen eine Zwischenbilanz: Was funktioniert im Alltag, wo geraten Kosten und Zeitaufwand aus dem Ruder, und wie viel Eigenbau braucht es überhaupt noch? Freddy erzählt von seinem selbst aufgebauten System und einem Telefonassistenten, an dem er arbeitet. Hannes hält die Erfahrung dagegen, dass ein digitaler Helfer auch zum „glorifizierten Tamagotchi“ werden kann, das viel Betreuung braucht. Darum geht's Von OpenClaw zu Hermes Agent, Claude Cowork und Codex: Wie sich der Einstieg in agentisches Arbeiten verändert hat. Lotti im Familienalltag: Wochenplanung, Einkaufslisten und der Blick auf die Lebensmittelkosten. Kleine Spezialisten statt eines Assistenten für alles: Warum ein klar begrenzter Auftrag besser funktioniert. API-Kosten, Abos und lokale Modelle: Wie die drei ihren Aufwand begrenzen und Abhängigkeiten abwägen. Selber bauen oder vorhandene Werkzeuge nutzen: Wann ein einfacher Workflow genügt. Begeisterung und Ernüchterung: Was hinter den großen Versprechen von der vollautomatischen Firma steckt. Tipps für den Einstieg Fang mit einer kleinen, wiederkehrenden Aufgabe an, deren Ergebnis du gut beurteilen kannst. Entscheide vorher, welche Daten und Ordner dein Assistent sehen darf. Für die ersten Versuche eignen sich harmlose Inhalte. Prüfe, ob eine Aufgabe wirklich erledigt wurde. Eine überzeugende Antwort ist noch kein gekauftes Ticket. Behalte Kosten und Zeit im Blick. Auch ein hilfreicher Agent muss sich an seinem tatsächlichen Nutzen messen lassen. Nutze deine eigene Fachkenntnis und probiere vorhandene Werkzeuge aus, bevor du ein großes System baust. Mitmachen Alle Folgen: https://gmki.org/podcast Termine und Veranstaltungen: https://gmki.org/events Fragen und Erfahrungen mit deinen Agenten: [email protected] Chapters (00:00:01) - Begrüßung und Einstieg ins Thema Agenten (00:01:10) - Meinungswandel: Von Skepsis zu Begeisterung (00:03:13) - OpenClaw, Hermes und die aktuelle Agenten-Landschaft (00:05:45) - Cloud-Anbieter und Sicherheit durch Distanz (00:08:22) - Freddys Werdegang und Server-Setup (00:11:27) - Use Case: Lotti, der Essensplaner-Agent (00:15:46) - Weitere private Agenten-Ideen und Monetarisierung (00:19:26) - Abhängigkeit von großen Anbietern und Ökosystemen (00:24:09) - Kosten, Token und Preis-Leistung im Griff behalten (00:31:41) - Modellauswahl, DSGVO und Datenschutz (00:33:02) - Kritik: Zeitverschwendung und übertriebene Versprechen (00:35:27) - Video-Agenten und Erwartung vs. Realität (00:39:10) - Tipps: Sicher und klein anfangen (00:44:35) - Zukunftsausblick: Second Brain und Ende der Software (00:46:40) - Verabschiedung und Ausblick auf kommende Events
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Problem solved
How AI agents have matured since the February OpenClaw hype, and how to use them safely for small, specific everyday problems.
Benefits
  • Hosted one-click Hermes/OpenClaw setups avoid risky local installs
  • Hermes ships with built-in learning and knowledge management
  • Small, narrowly scoped agents deliver reliable results
  • Self-hosted cloud servers enable GDPR-compliant, low-cost agent setups
  • Hands-on experimentation builds intuition for agent limits and risks
Use cases
  • Meal-planning agent 'Lotti' posts next week's dishes to a family Telegram group every Friday evening
  • Cloud-hosted Hermes Agent via ~$20/month subscription, kept away from personal files and email
  • Self-built agent operating system on GDPR-compliant German cloud servers, connected via terminals
  • Connecting a hosted agent to WhatsApp via guided one-click setup
KPIs / results
  • Hosted Hermes plan around $20/month or pay-per-use
  • Freddy now runs agents across three cloud servers
Tools / build
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Herzlich willkommen aus der Sommerpause, mehr oder weniger. Letzte Woche haben wir einmal ausfallen lassen. Diese Woche sind wir wieder da. Wir versuchen das immer zusammen zu kriegen. Heute habe ich den Chris dabei und den Freddy. Grüße euch. Hi Hannes. Hi Hannes, grüß dich. Hi Chris. Und wir wollen heute noch mal ein bisschen agentisch werden, denn zum einen hatten wir letzte Woche live und in Persona in Köln das Meetup, wo wir über Agenten geredet haben. Und dann haben wir mal nachgeguckt. Die letzte Folge über Agenten war nämlich schon im Februar. Und da habe ich ein bisschen von meinen Erfahrungen berichtet, als noch irgendwie Open Claw so ein Trend und Hype war. Inzwischen ist das Ganze ein bisschen erwachsen geworden, würde ich behaupten. Und ich bin trotzdem immer noch ein bisschen unzufrieden mit meinen Agenten, aber ich weiß, dass der Chris und der Freddy jeweils sehr unterschiedliche und sehr spannende Anwendungsfälle gefunden haben. Lasst uns darüber reden. Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt. Was macht das mit uns? Finden wir es heraus. Gemeinsam mit KI. Der Podcast des GMKI e.V. So und ich steige direkt ein, denn ganz kurz vor Aufnahme hat der Chris noch gesagt, ja, im Vergleich zu der Februar-Folge hat sich meine Meinung komplett gedreht. Und das fand ich total cool. Da will ich sofort drauf einsteigen. Was ist denn da passiert? Wo sind wir denn überhaupt ausgestiegen letztes Mal? Also was war da dein Stand und deine Meinung? Ja, ich war sehr skeptisch und habe das eher so klein geredet, weg geredet. Mein Fazit war so ein bisschen, braucht keiner, ist zu gefährlich, ist zu aufwendig und am Ende nicht gut genug. Und deshalb kann man sich das sparen. Lieber warten, bis es besser wird und bloß keine Risiken eingehen. Das war so ein bisschen mein Standpunkt damals. Und ich kann es auch nicht sagen, dass ich, ich würde so sagen, ich habe immer noch Bedenken, was die Sicherheit angeht zum Beispiel. Und vielleicht kommen wir auch gleich drauf. Da gibt es ja auch schöne Beispiele dafür, was da alles schief gehen kann, wenn man das Zeug benutzt. Aber meine Einstellung hat sich insofern drastisch gewandelt, als ich meinen Frieden damit gemacht habe, dass das jetzt dazu gehört. Und dass es vielleicht nicht so clever ist, jetzt einfach mal abzuwarten, sondern dass es vielleicht besser ist, jetzt selber auch auszuprobieren. Sprich, sich eigene Agenten zu bauen und selber zu erleben, wo da die Grenzen sind und was man tun kann, um damit umzugehen. Und auch so eine Art eigene Intuition zu entwickeln. Was ist gut? Was ist nicht gut? Was macht man? Was macht man nicht? Also das war rückblickend Quatsch, was ich gesagt habe. Aber was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? Mittlerweile habe ich jedenfalls eine glückliche kleine Agentenfamilie für mich arbeiten und bin sehr zufrieden damit. Ja, so falsch war das aber auch gar nicht. Denn wir waren ja wirklich noch sehr am Anfang überlegt. Mal Februar ist in KI-Jahren ja schon, also in Großmutterzeit. Und gerade was die Sicherheit angeht, da haben wir, glaube ich, zu Recht auch ein bisschen gewarnt. Aber wir haben den Freddy auch hier und du bist, was Agenten angeht, auch voll im Thema, oder? Erzähl mal gerade. Ja, das weiß man ja selber nie so richtig, ob man ein Thema ist oder nicht. Es passiert halt jeden Tag so viel. Ich habe das natürlich alles verfolgt. Ich habe, wie ich es heute immer noch mache, alles ausprobiert. Ich habe mir ein Betriebssystem aufgebaut, wo man Agenten ja relativ frei sich auch drin bewegen können. Und die challengen ich ja auch immer gegen alles, was irgendwie gerade neu ist. Und natürlich, als dann das Thema aufkam mit OpenClaw, habe ich halt direkt gesagt, okay, guck mal hier, ich habe ja was gelesen. Was hältst du davon? So, und da habe ich natürlich gedacht, so, ja, mega geil, das bauen wir ein und das hilft uns hier und da und dort. Und mein System hat nur gesagt, ja, okay, ist nett, machen wir aber eh schon, nur halt sicher. Also von daher brauchen wir nicht. Aber die Idee ist gut. Also hat er gut verkauft und guter Schritt. Der Junge ist frisch jetzt. Aber für uns kein Use Case. Das fand ich sehr cool eigentlich als Rückmeldung. Benutzt denn einer von euch beiden noch OpenClaw? Ich bin bei diesem Hermes gelandet. OpenClaw habe ich komplett ausgelassen. Wobei, das sieht doch sehr abgeleitet aus. Sieht aus wie so ein Folgeprojekt, oder? Ja, mein Fazit wäre auch gewesen. Jetzt frage ich euch mal grundsätzlich, bevor ich jetzt irgendwie aushole. Wie weit müssen wir denn dem Zuschauer jetzt nochmal wieder klar machen, was denn Agenten überhaupt sind? Ich meine, wir haben das in dem Vortrag letzte Woche gemacht. Ich würde da jetzt eine ganz kurze Zusammenfassung vielleicht draus machen. OpenClaw Ende des letzten Jahres im November wurde das, glaube ich, entwickelt von einem einfachen, einfach ist gut, von einem einzelnen Entwickler. Im Grunde, wenn man das runterbricht, ein Programm, was in deinem Auftrag mit einem LLM kommuniziert und dann ganz viel selber machen kann. Also Computer bedienen und hast du nicht gesehen. Und deswegen auch im Februar dann unsere Warnung noch. Vorsicht, Leute, das ist durchaus ein bisschen unsicher zeitweise. Inzwischen gibt es da viel mehr. Es gibt unter anderem auch Claude Cowork und OpenAI's Codex. Das sind Programme, die ich auch schon agentisch nennen würde. Aber wenn wir von sowas wie OpenClaw weiter sprechen, sind wir, das meinte der Chris gerade, bei einem Hermes Agent, den ich inzwischen auch benutze, der ehrlicherweise sehr stark auf OpenClaw oder der Idee aufbaut. Und dann aber das, was OpenClaw lernen kann, was man seinem Agenten beibringen kann durch Skills oder durch irgendwelche Add-ons, zu einem guten Teil schon drinnen hat. So würde ich das jetzt mal definieren. Also Hermes wirbt vor allem auch damit, dass das ein Agent ist, der automatisch schon lernt und ein sehr zuverlässiges Wissen hat. So ein Wissensmanagement, was man eben einem OpenClaw über die Zeit alles beibringen kann. Oder? Passt? Ja, passt. Das ist gut. Also was ich schön fand, war, dass man bei denen, wenn man bei denen auf der Seite ist, kann man, wenn man einfach mal ausprobieren möchte, kann man mit wirklich minimalem Aufwand sich einfach so ein Ding mal konfigurieren und anfangen zu benutzen. Und das ist jetzt keine Besonderheit von diesen Hermes-Agenten, sondern das haben einfach die Typen, die den bereitstellen, einfach gut gemacht. Da gehst du halt auf die Seite, registrierst dich. Entweder du machst Bezahlung per Nutzung oder du machst so ein kleines Monatsabo irgendwie von 20 Dollar oder sowas. Und dann kannst du da loslegen. Und das hat für mich so ein bisschen auch so das taktische Problem gelöst, dass ich mir nicht auf meinen Rechner lokal irgendwie wirklich einen Agenten draufsetzen wollte. Und dem dann da irgendwie große Zugriffsrechte geben wollte. Weil ich da einfach zu wenig nachvollziehen kann, was da in dem Ding passiert. Und wenn du aber jetzt dahin gehst und bei denen in der Cloud quasi dir einen Agenten hinlegst, dann läuft er ja erstmal für sich alleine da oben rum. Und da kannst du ja immer noch alles kaputt machen, das Pentagon angreifen und ohne Ende Geld verbrennen und was immer er so vorhaben könnte. Aber wenigstens werden deine alten Urlaubsfotos da nicht weg. Richtig, ganz genau. Wenigstens bleiben meine Urlaubsfotos da, wo sie sind. Und der liest auch nicht meine E-Mails, wenn ich das nicht unbedingt möchte. Und das fand ich ganz angenehm. Ja, das ist nämlich ein ganz wichtiger Punkt. Auch etwas, was sich im Vergleich zu Februar sehr stark entwickelt hat. Eben diese All-in-One-Lösungen, diese Plattform-Anbieter, die einem das abnehmen. Also ich habe am Anfang davon erzählt, dass das Ding irgendwie auf einem alten, ausrangierten Laptop rumlief. Es gab Gerüchte oder Geschichten, dass die Mac-Mini-Computer ausverkauft waren, weil sich jeder so ein Gerät kaufen wollte. Inzwischen geht man zu Anbietern, Cloud-Anbietern und kann den One-Click Open Claw oder One-Click Hermes Service buchen und hat dann so ein Ding aufgesetzt. Wird dann noch durchgeleitet, wie man sein WhatsApp damit verbindet und schon hat man seinen besten Freund in der Hosentasche und kann mit dem Schabernack anstellen. Es ist inzwischen wirklich relativ einfach und insofern jeder, der da Interesse dran hat, kommt da relativ gut und vor allem sicher dran. Interessiert mich jetzt aber gerade nochmal von dir, Freddy. Also muss ich jetzt auch dazu sagen, du hast eigentlich gar nicht so viel mit Programmieren und Coden zu tun gehabt, bevor die ganze KI-Welle kam. Und inzwischen hast du eben auch dein Setup. Wie hast du das aufgebaut und wie kamst du dazu, das so zu machen, wie du das jetzt betreibst? Also ich habe irgendwann mal nach der Schule schon so ein bisschen mich damit beschäftigt, weil ich damals die Idee, vielleicht auch Vision kann man es nennen, hatte, dass ich irgendwann, wenn ich programmieren kann, weil ich hatte das Gefühl, so mit meinem ersten C64, mit dem ich eigentlich nur gespielt habe und nicht programmiert habe, dass das aber irgendwie ein Thema der Zukunft sein könnte und dachte, irgendwann sitze ich auf einer Insel, programmiere was und schicke das Programm rüber. Auf dem gleichen Weg kommt das Geld. Damals war es noch Modem-Zeiten, die Geräusche kennt ihr noch. Heute ist das tatsächlich umsetzbar, aber in der Berufsklasse, in der ich mich befunden habe, waren einfach so gute Leute. Die haben mich so ausgezogen. Ich habe gesagt, okay, nicht mein Ding. Also ich kann das verkaufen, ja, vielleicht, aber komplett programmieren war halt dann doch nicht. Da habe ich, glaube ich, sehr viel über die Grundzüge von Architektur, von Software und halt auch so ein bisschen die interne Sprache verstanden, wie auch ITler miteinander kommunizieren. Das war, glaube ich, grundlegend wichtig, um jetzt auch den Zugang zu bekommen. Und im letzten Jahr, war es im letzten Jahr doch genau, im letzten Jahr, Ende des letzten Jahres oder vorletzten Jahres sogar schon, habe ich nämlich einfach aktiv entschieden, dann das Ganze nochmal mit Studien zu belegen. Habe dann ein Semester studiert und habe mich dem ganzen Thema halt intensiv angenommen und dann halt auch wirklich einfach probiert. Ich dachte auch, ich mache das schön auf meinem Laptop zu Hause, habe dann damit angefangen und habe relativ schnell nach ein paar Minuten gemerkt, so zack, Arbeitsspeicher voll, keine Chance, Ding, Blackscreen, Ende aus. So und dann war der Step so, okay, jetzt muss ich irgendwie meine Prüfung machen. Was habe ich für Optionen? Haben wir ganz kurz auf dem Handy damals noch mit Chatschipity mich auseinandergesetzt und gefragt, so was für Optionen habe ich halt? Muss ich jetzt irgendwie einen anderen Arbeitsspeicher in einem Laptop einbauen? Ich habe keine Ahnung, wo das Ding aufraubt. Geht den Garantieflöten, I don't know. Und ich sage, nee, lass das mal sein, das ist eh zu teuer, bringt nichts. Wir mieten uns den Server an. Und ich dachte, ja, alles klar, cool, wo? Sagt er, da und da. Ich so, aber Hinweis, DSGVO-konform. Sagt er, ah, okay, dann sind meine Vorschläge schon mal dahin. Dann bleibt nur das und das. Und dann habe ich mir halt meinen ersten Server halt in Deutschland, in der Cloud halt zugelegt und habe darauf dann direkt auch Cloud installiert. Meine Agenten laufen da drüber, darüber läuft alles. Habe mittlerweile zwei weitere Server und die verbinde ich halt alle über die Terminals und arbeite dann entsprechend da, wo ich meine Themen habe. Muss ständig verschieben, weil ich natürlich schon versuche zu bootstrappen. Also ich versuche überall so wenig Geld wie möglich auszugeben und ganz viel halt selbst zu hosten, um halt wirklich Open Source-Lösungen halt einzubinden und auch Ideen, die da draußen funktionieren, auch einfach selbst umzusetzen, um es halt einfach auch darüber zu lernen. Und das beschäftigt mich tagtäglich und begeistert mich ja weiterhin so, dass ich halt echt zu wenig schlafe. Da ist ganz viel Begeisterung drin und gleichzeitig auch noch zwei Punkte, auf die ich ein bisschen später noch eingehen will. Das eine ist, wie uns nämlich die Dinger das Geld klauen, die Kosten und das andere ist auch so ein bisschen, wie uns die Dinger die Zeit klauen. Aber lasst uns erst mal beim Positiven bleiben, weil ich auch noch unbedingt einen Mega-Use-Case für Agenten vorstellen will, den der Chris nicht nämlich gebaut hat. Also Chris war, das hast du ja erzählt, ganz lange nicht so begeistert von den Agenten. Und dann hat er dich begeistert, nämlich mit was? Der Agent hat das Problem aller Probleme gelöst. Und wie ich mittlerweile erfahren habe, ist meine Familie nicht die einzige, die unter diesen Problemen gelitten hat. Nämlich die schauderhafte, grauenhafte Frage, Schatz, was wollen wir denn nächste Woche essen, kochen und einkaufen? Ich kaufe gerne ein, ich koche auch gerne, aber es nervt mir Rezepte zu überlegen und mir dann Einkaufslisten zu schreiben und dann Wocheneinkäufe zu machen. Und am Ende sind sie doch wieder alle unzufrieden. Und nachdem ich verstanden habe, dass man am besten Agenten baut, indem man ihnen kleine spezifische Probleme gibt und nicht die Agenten versucht, das Leben als solches zu organisieren, habe ich gedacht, als wir da wieder samstags morgens saßen und über das Mittagessen der kommenden Woche gesprochen haben, zu Hause, habe ich gedacht, ich habe da jetzt keine Lust mehr drauf, das muss jetzt wirklich mir jemand überlegen. Und zwar ein Agent. Und ich hatte natürlich vorher immer schon mir meine Überlegungen mit ChatGPT gemacht, aber halt immer so, dann machst du deine Rezeptideen und dann machst du eine Einkaufsliste draus, dann rennst du los und so. Alles doof. Und jetzt ist es so, der Agent, der heißt übrigens Lotti, Lotti schickt mir freitagsabends immer eine Nachricht in eine Telegram-Gruppe, in der auch alle meine Familienmitglieder drin sind. Und da steht drin, so, nächste Woche wollen wir diese Gerichte essen. Das geht dann von Freitag bis Freitag immer. Sorry, von Samstag bis Freitag immer. Und Lotti weiß, was wir gerne essen, was wir mögen. Lotti weiß auch genau, an welchen Tagen wer wie zu Hause ist. Sprich, wann Mittagessen da sein muss, wann es eher ein Abendessen werden muss und an welchen Tagen wer noch welches Essen mit auf die Arbeit nehmen muss und so weiter. Das ist ja schnell erklärt in so einem Chat. Dann merkt die Lotti sich das schön. Und dann schickt die jedenfalls freitags immer Vorschläge in die Gruppe. Und darüber kann man dann diskutieren und sagen, oh nee, ich mag aber keine, was auch immer und ich möchte aber lieber anders oder bitte mal kein Fleisch oder mehr Fleisch oder irgendwas. Und wenn wir dann fertig sind, dann sage ich irgendwann so, okay, dann machen wir mal die Einkaufsliste fertig. Ganz wundervoll, dann machst du mir deine Einkaufsliste. Die kann ich mir dann wahlweise sortieren lassen nach der, also über alle Gerichte, die kann ich mir dann sortieren lassen nach der Reihenfolge im Supermarkt, damit ich möglichst wenig hin und her rennen muss. Kann das schön abhaken, läuft alles über Telegram, also einfach nur in einem kleinen Chat mit Checklisten. Und wenn ich da raus bin, dann mache ich noch schnell ein Foto vom Kassenbon. Dann scannt er den noch eben ein, tut den in so eine Art Abrechnungsbuch und erzählt mir dann im Laufe der Zeit, wie viel Geld ich denn für Lebensmitteleinkäufe so ausgegeben habe. Und da kann ich auch fragen, sag mal, hat sich jetzt der Butterpreis eigentlich im Laufe der Zeit verändert oder nicht? Oder hatte ich jetzt letztens Gin gekauft oder nicht? Und das kann mir die liebe Lottie immer sofort beantworten alles. Und das finde ich sehr angenehm. Und stopp, eins noch. Morgens, immer um 7.30 Uhr, sagt Lottie mir. Übrigens, nicht vergessen, heute ist Gericht XY dran. Und ich weiß ja, dass du mittags nicht viel Zeit hast, aber du kannst dann morgens schon vorbereiten. Heute musst du Kartoffeln schälen, Paprika schneiden und was weiß ich, das Schnitzel auftauen. Sodass du heute Mittag dann schon nur noch das minimale zusammenbrutzeln und kochen machen musst. Klingt total öde, ist aber mega und ist ein richtig schöner agentischer Case. Bringt alles mit, was ein Agent so macht und hilft tatsächlich enorm. Es ist total faszinierend, weil ich überhaupt kein bisschen auf die Idee komme, sowas Agentisches irgendwie im Privatleben einzusetzen. Und ich jetzt gerade einfach begeistert von deiner Begeisterung bin. Also ich versuche ja irgendwie, alles Business und beruflich und so zu machen, aber das machst du gar nicht. Also du bist im Grunde, naja, du bist auch in einer größeren Firma angestellt. Da ist das gar nicht so leicht, da irgendwie mit den Daten irgendwie in Agenten reinzustopfen. Ja, wir bauen, also ich baue auf der Arbeit natürlich auch Agenten. Dann halt für, oder sowas, aber dann halt strikt im Kontext jetzt der Firma. Und das ist dann immer ein anderes Level. Da sind dann, was ist nicht, wie viele Abteilungen involviert und da kann man auch nicht mal eben schnell irgendwas zusammenzimmern. Aber ich finde, das Potenzial für zu Hause ist ja riesig. Also ich habe jetzt mit Gregor gesprochen über den Fitnessbot, der uns dann halt quasi beim Fitwerden oder Fitterwerden coacht. Ich habe jetzt angefangen, mir einen zu bauen, habe ich aber noch nicht eingeschaltet. Ihr merkt, es geht ein bisschen um meine Bikini-Figur, die so leicht in Mitleidenschaft gezogen wurde und meinen kleinen Fresh-Up braucht. Ich habe mir einen Agenten angefangen zu bauen, der mir quasi meine Kalorien nachhält, sage ich jetzt mal. Und das große Problem beim Kalorien nachhalten, wenn man dauernd geschäftlich unterwegs ist, ist ja, ja, was weiß ich, wie viele Kalorien da jetzt das Kantinen-Essen XY hat oder das Brötchen vom, was weiß ich, Markt oder sowas. Das Problem kann aber ein Agent ganz wundervoll lösen, weil du gibst ihm ein Foto und dann erkennt er extrem genau, was da gerade auf deinem Teller liegt und wie viel. Und der macht dir dann auch eine schöne Kalorienabrechnung und speichert die dann natürlich weg. Und der wird ganz hervorragend mit meinem Sportagenten zusammenarbeiten, der mir dann sagt, Alter, die Bratwurst, die zweite, die du dir gestern gegönnt hast, die zwingt dich heute nochmal eine Runde extra zu schwimmen. Benutzt du das privat? Also baust du dir private Helferlein, Freddy? Eigentlich ein klares Ja, denn alles, was ich versuche nachher zu monetarisieren, probiere ich immer bei mir halt aus. Und ich bin gerade an einem Projekt dran, das versuche ich natürlich auch so günstig wie möglich darzustellen und ich komme halt immer mehr an diese Schwelle, dass ich von einer CPU zu einer GPU rüber muss, dass ich einfach mehr Rechenleistung brauche, aber ich splitte, soweit es geht, ich verschiebe auf einen anderen Server, dass ich da mehr Datenlast habe, oder dass ich da mehr Arbeitsspeichernutze und da geht es gerade für mich darum, dass ich einfach die Chance habe, dass wenn mich jemand anruft auf dem Handy, weil ich habe ein iPhone und die verhindern eigentlich, dass man halt darüber jemanden parallel laufen lassen kann und ich versuche gerade etwas zu entwickeln, was einmal einen dritten Teilnehmer hinzufügt, per se, dann die Abfrage kommt, ist es okay, dass wir dieses Gespräch aufzeichnen, dann eine Transkription dieses Gesprächs erstellen lassen und nachher halt dann automatisch darauf Aufgaben, Termine etc. Ableiten für beide Teilnehmer natürlich, dass ich einfach dann ja nichts mehr vergesse, dass ich halt auch tatsächlich die Telefonate produktiv führe. Das gibt es von amerikanischen Anbietern, aber von europäischen habe ich es in der Form noch nicht gesehen und von daher dachte ich, ja, probierst du halt mal und mal gucken, ob das dann ein Tool wird, was ich dann halt auch irgendwann an den Markt bringen kann. Das ist ja immer so der nächste Step, der dann auf so Privatthemen halt entsteht. Ja, gut. Klasse. Klasse, Klasse, Klasse. Das ist ja das Versprechen von den, also beziehungsweise von diesem ganzen AI-Hype, dass man jetzt mit ein bisschen Kreativität und einfach Pioniergeist und einer guten Idee jetzt mal ganz drastisch gesagt Computer neu denken kann und damit irgendwie vielleicht wirklich was bauen kann. Aber andersrum, das, was du beschrieben hast, Chris, ist es nicht Apple Intelligence in einem halben Jahr? Ist es nicht genau das? Also der private Anwender wird ja nicht einfach den Apple Bot oder den Google Bot benutzen? Lohnt sich das für uns überhaupt sowas zu bauen, wenn die großen eh dann mitkommen? Ja, ja. Das ist genau meine große Sorge, dass jetzt hier irgendeiner von den Großen daherkommt und einfach uns einfach alle in ihr Ökosystem einsaugt. Und ich würde ganz dringend raten, das auszuprobieren. Das war auch so einer der Punkte, der sich bei mir in den letzten fünf, sechs Monaten seit der letzten Folge zum Thema wirklich geändert hat. Ich glaube, dass es absolut wichtig ist, dass wir uns alle genauso mit Agenten jetzt beschäftigen, wie wir uns vor zwei Jahren oder wann auch immer wir damit angefangen haben, uns mit Prompten beschäftigt haben. Für mich ist Agenten bauen heute ungefähr das Gleiche wie zu Beginn der ganzen Geschichte Prompten. Das war ja auch neu. So huch, was ist denn das? Jetzt musst du ihm sagen, oh, du bist jetzt ein Coach und du musst jetzt dies und das sagen und machen und so. Mittlerweile haben wir uns alle völlig daran gewöhnt oder die Systeme sind zu klug geworden, dass man eigentlich jetzt wirklich einfach loslabern kann und der versteht trotzdem, was wir eigentlich erreichen wollen. Aber diese Lernkurve, die ist essentiell für das Verstehen von den Systemen. Und ich bin im Moment ein bisschen geflasht von der Geschwindigkeit, in der jetzt die kommerziellen Anbieter sozusagen zurückschlagen, in Anführungszeichen. Also diese Welt von Cowork, von Entropic, Codex bei OpenAI. Alle bauen sich da Agenten und die Grenze zwischen Chatten und Agenten lokal und in der Cloud. Ich muss ehrlich zugeben, die ist also für mich zumindest echt unübersichtlich geworden. Zum Teil blicke ich so, sagen wir mal, an der Oberfläche gar nicht genau durch, worauf ich mich da jetzt eigentlich einlasse. Und ich merke einfach nur, dass die Anbieter halt jetzt mit aller Gewalt versuchen, uns dazu zu kriegen, dass wir unsere agentischen Szenarien, dass wir die halt bei denen bauen. Und das kann ich nicht verurteilen, weil die wollen natürlich Geld machen. Die müssen ja auch Geld machen und wollen alle ganz doll an die Börse. Aber de facto heißt ja, wenn ich mir einen Agenten baue, das Wort ist eigentlich nicht schön. Das klingt immer so nach James Bond. Und damit hat es ja gar nichts zu tun. Es geht ja de facto darum, dass wir Tätigkeiten, die wir eigentlich selber machen müssten, delegieren wollen an eine Art digitalen Assistenten, der mehr oder weniger klug und mehr oder weniger autonom ist. Und wenn man da jetzt so drüber nachdenkt, dann finde ich, macht das auch sofort klar, dass wenn du dir einen Agenten zulegst oder einen Assistenten, sage ich jetzt mal, dann begibst du dich im Prinzip in eine gewisse Abhängigkeit von deinem Assistenten. Wenn du dich da doll dran gewöhnst und dann der Agent auf einmal, sorry, der Assistent auf einmal weg ist, dann hast du das Problem, dass du auf einmal dich nicht nur selber um das Zeug kümmern musst, sondern vielleicht hast du ja gar nicht die Kompetenz, bestimmte Aufgaben zu lösen und stehst dann auf einmal ohne da. Das ist jetzt bei meinem Kochbot wurscht und auch bei meinem Kalorienzähler und bei dem, was weiß ich, Sportcoach oder dem Terminfinderagenten, den ich dann als nächstes baue oder sowas. Aber das wird ja ganz schnell in unseren Alltag reingehen. Also bei uns auf der Arbeit ist es tatsächlich so, dass da über diese Tools immer mehr agentische Perspektive auch eingefordert wird. Und da ist die Frage, an welchem System hängst du denn dran, die ist meiner Meinung nach entscheidend. Und deshalb, sorry, das war jetzt ein bisschen ausführlich, aber deshalb ist es meiner Meinung nach total wichtig, dass man selber ein Gefühl dafür bekommt, wie funktioniert eigentlich so ein Agent? Welche Grenzen gibt es auch da? Weil es ist noch unübersichtlicher zu verstehen, was ist jetzt echt? Was ist halluziniert? Hat er es jetzt wirklich gemacht? Hat er jetzt wirklich Kinotickets gekauft? Oder hat er nur gesagt, dass er sie gekauft hat? All sowas. Das sieht alles an der Oberfläche ganz toll aus. Und es ist unbedingt wichtig, dass wir alle verstehen und ein Gefühl dafür haben, was da im Hintergrund passiert. auch um bewusster entscheiden zu können, will ich das jetzt eigentlich oder nicht? Ja, die Chance auf der einen Seite, sich unabhängiger zu machen, indem man eben eigene Prozesse, das, was andere Anbieter einem geboten haben, irgendwie ersetzt, ist total cool. Wenn man eben Sachen selber bauen kann, macht man sich auf der einen Seite unabhängiger, auf der anderen Seite macht man sich aber total abhängig von eben genau dem Anbieter, den man braucht, um diese KI zu betreiben. Und dann sind wir jetzt schon bei den Schattenseiten. Da habe ich im Vorgespräch mit Freddy schon ganz kurz drüber gesprochen. Ich habe eine Möglichkeit gefunden, meine Kosten überhaupt erst mal im Griff zu halten. Also zum einen bin ich jetzt auch nicht der, der ultra viel Code da irgendwie durchjagt, sondern bei mir ist es wirklich mehr so Wissensteilen und Wissensspeichern und Wissensorganisieren. Da komme ich relativ gut mit hin. Und es gibt eben die Möglichkeit, den 20 Dollar oder den 200 Dollar Chat-GPT-Account anzubinden. Und dadurch hat man Kostenmöglichkeit. Geht aber auch fast nur mit dem. Denn unter anderem haben wir darüber geredet, wenn du jetzt Claude benutzt, benutzen möchtest, Fable oder Mythos, kannst du das offiziell nur über die API. Und dann kostet es. Das ist richtig viel, oder? Da habe ich auch geschmunzelt und ordentlich gedacht, weil du ja in der letzten Folge gesagt hast und schwupps über Nacht waren schnell 50 Dollar weg. Ich war also sensibilisiert, als ich mich hier ans Agentenbauen machte. Und es war auch nicht so schlimm. Es waren dann irgendwie 20 Dollar, 30 Dollar und dann nochmal 20 Dollar. Und dann habe ich auch das gemacht, was du jetzt gerade gesagt hast, nämlich das ist jetzt quasi sozusagen flat über Chat-GPT die Kostenroute. Seitdem hat es sich stabilisiert beziehungsweise ist kein zusätzlicher Kostenfaktor mehr. Aber am ersten Abend ist mir genau das passiert. Du baust los, der macht Code, das macht Spaß, das ist schön, du bist beeindruckt irgendwie. Und schwupps hatte ich die Kreditkarte schon wieder in der Hand, um Tokens nachzukaufen. Und genau wie du sagst, wenn man das wirklich nach Nutzung reinbezahlen müsste, dann würden so Spaßprojekte wie, oh, mach mir eine Einkaufsliste oder so, die würden aber schnell wieder auf Papier und beim Frühstücks am Tag stattfinden. Ja, und das ist ein sehr, also das hatten wir auch schon mal in der Folge und das müssen wir auch nochmal aufgreifen, denn wir waren beide der Meinung, Intelligenz wird immer günstiger und wird nahezu umsonst. Jetzt stellt sich aber raus, wir arbeiten nicht nur mit so einem blöden LLM, was uns dann einen Text zurückgibt und vielleicht gar nicht groß nachdenkt, sondern wir brennen durch Millionen von Token und die werden dummerweise auch noch immer teurer, weil natürlich der Markt jetzt so langsam ein bisschen verteilt ist und die Leute anfangen, die Preisschrauber anzuziehen und also so ist es mit allen. Da können die sich OpenAI einnennen und Anthropic kann sich noch so gut menschlich dahin stellen. Die wollen alle Geld verdienen und haben jetzt festgestellt, Moment mal, diese tollen Agenten, die sorgen endlich mal dafür, dass unsere APIs ein bisschen Haben produzieren. Ja, also ganz so sicher sind wir da nicht mehr, ob Intelligenz immer noch umsonst bleibt. Aber das ist vielleicht was für eine nächste Folge, wo ich gerne zu einlade. Ich weiß, Freddy, du hast auch ordentlich Geld verbrannt immer, weil bei dir läuft halt auch viel, sehr, sehr viel. Ja, verbrannt kann man nicht sagen, weil das war immer mein größter Fokus, wie bekomme ich es möglich kostenfrei hin, was irgendwie geht, also Bootstrappen von Anbeginn. Ja, natürlich habe ich investiert und ich habe auch eigentlich immer die fast größten Abos halt gewählt. Aber für mich war halt auch klar, Abo muss halt auch Abo sein und dann darüber hinaus dürfen keine weiteren Kosten entstehen. Ich muss es halt selber handeln können, weil wenn ich irgendwelche Skripte halt entwickle oder irgendwelche Agenten, die halt über meine eigene Cockpit-Struktur halt dann laufen und halt immer schön noch zusätzlich API-Kosten verursachen und in der Menge, die ich halt dann baue, dann ist das nicht mehr darstellbar. Da kriege ich am Ende des Monats wahrscheinlich dann einen Herzinfarkt, weil auf einmal keine Ahnung, wie viel Geld weg ist. Von daher war halt mein Antrieb, mal zu sagen, okay, wo brauche ich wirklich diese Intelligenz? Und wo kann ich halt über lokale Modelle, die halt einfach nicht zu intelligent sind, die einfach leichtere Aufgaben übernehmen können, halt einfach schauen, dass ich dem Ganzen zuarbeite, dass ich halt nur tatsächlich diesen Intelligenzfaktor halt abverlange. Und das ist so das, was ich jeden Tag aufs Neue halt immer wieder prüfe und neu durchgehe und mit verschiedensten Konstellationen halt auch mache und immer wieder teste, sodass ich wirklich mit dann mittlerweile eigentlich hauptsächlich meinem Antropic Max Pro Abo 20 für 200 Dollar Roundabout, glaube ich, im Monat ganz gut stehen komme. Manchmal nur fünf Tage die Woche, bis das Nutzerlung durch ist. Manchmal sind es dann auch mal sieben, wenn ich mal dann drei Tage nicht dabei war. Oder halt Fable 5 ausprobieren, da war ich dann anderthalb Tage halt durch. Und unterm Strich Preis-Leistung für mich nicht stimmig, denn wenn man die Sachen halt in eine Richtung lenkt, dann kann man sehr tokenbewusst arbeiten. Es gibt da tatsächlich sehr, sehr viele Hebel, ihn auch nicht ausbrechen zu lassen, wo er einfach Loops dreht ohne Ende und sich verliert nachher, was du nicht mehr im Griff hast. Du musst halt immer dein Kontextfenster aus meiner Sicht sehr stark im Griff halten. Man kann das sich anzeigen lassen, bei wie viel Prozent sich das befindet. Und viele denken immer, wenn ich kurz vor 100 Prozent aufführe, dann ist gut. Aber der fängt halt schon bei 25 bis 50 Prozent an zu vergessen. Das heißt, du musst eigentlich schon, bevor wir am Ende des Kontextfenstors schon abbrechen, ein neues Fenster öffnen. Und das ist aktuell manuell noch eine Herausforderung. Da versuche ich natürlich drum herum zu frickeln und zu gucken, wie man das überbrücken kann, dass er selber irgendwann die Fenster wechselt etc. um halt aus diesen Kontext-Windows das Maximale rauszuziehen, die maximale Leistungsfähigkeit. dann zum Preis-Leistungs-Verhältnis. Und dann habe ich halt gesagt, okay, ich bin zu sehr auf einem, gerade als es dann hieß, Fable 500 drei Tage halt tot, habe ich gedacht, okay, das darf mir nie wieder passieren. Theoretisch baue ich alles drauf auf. Also muss ich viel, viel breiter mich aufstellen. Habe dann ein Open-Eye-Abo dann noch gemacht, mir Codex dazugenommen und habe darüber dann halt auch mal die gegeneinander challengen lassen. So, dass halt dann Gemini mit reinkam, dann halt Anthropic und halt Open-Eye. Und die Ergebnisse daraus, wo ich überall gar nicht die größten Modelle brauchte, beziehungsweise die größten Abos, das war ein mega Ergebnis. Also die waren mit Sicherheit in allen Ergebnissen gefühlt 25 bis 30 Prozent besser, die Ergebnisse, weil sie gegenseitig halt mit ihren Stärken halt gegenseitig ausgekartet haben und dann halt auch viel kostentensiv, effizienter. Also das ist das, was ich tagtäglich weitermache, um einfach zu gucken, so wenig Token für die maximale Qualität herauszuholen. Und so viel natürlich wie möglich lokal, also ohne Abhängigkeit. Ja, das ist was, wo sich noch viel, glaube ich, tun muss, gerade in der, also welches Modell übernimmt, welche Idee und das Routing dahin. Ich glaube, das ist auch was, was wir in den nächsten Wochen und Monaten sehr viel sehen werden, weil gerade dieses Kostenthema, glaube ich, total relevant ist. Was ist für dich das beste Modell im Moment, was man nehmen sollte, wenn man mit Agenten arbeiten will? Also grundsätzlich ist ja, da nochmal zu sagen, was ist ein Anwendungsfall? Also ich versuche ja per se, alles DSGVO-konform halt hinzustellen und das heißt ja schon, dass ich nicht einfach alles irgendwo reinschmeißen kann, ob es in Shoplik, OpenAI oder wer auch immer ist. Ja, bis gestern habe ich halt Mistral noch dazwischen geschaltet als europäischen Anbieter, aber das hat sich jetzt auch gerade erledigt. Jetzt sind die mit Microsoft verheiratet. Dementsprechend geht es auch in die Staaten. Also ich möchte halt, dass meine Daten oder die Daten vielleicht auch der potenziellen Kunden, die ich habe oder der Kunden, die ich habe, halt einfach in Deutschland auch bleiben. Dementsprechend muss ich sowieso vorarbeiten, muss über lokale Modelle halt anonymisieren. Das Ganze habe ich dann bisher durch Mistral nochmal gegenprüfen lassen, ob wirklich alle Daten anonymisiert sind, bevor es dann halt irgendwie zu einem amerikanischen Diensthalt gegangen ist. Also das ist für mich so das Grundlagenthema überhaupt. Was will ich verarbeiten? Was darf ich verarbeiten? Und dann schließt sich tatsächlich an, was für eine Aufgabe es ist. Also nicht immer ist aus meiner Sicht der Agent die richtige Lösung. Manchmal ist es ein simpler Workflow. Manchmal kann der Mensch Sachen auch einfach besser, als es die Technik kann. Oder kosteneffizienter, sagen wir mal. Also ich glaube, das ist tatsächlich immer eine Frage des Prozesses und des Ergebnisses, was man ansteuern möchte. Ja, worauf ich eigentlich hinaus wollte, war tatsächlich so ein bisschen ein Kritikpunkt von mir. Egal welches Modell. Ich finde das Versprechen, was so Agenten, gerade über Social Media, da könnte ich mich ja schon wieder aufregen, aber das Versprechen, was einem so entgegengebracht wird. Ich habe über Nacht meine Firma gebaut oder der macht mir jetzt im Monat so und so viel oder mein ganzer YouTube-Kanal läuft mit Agent. Da sind wir noch nicht. Also sind wir noch lange nicht. Und es ist egal, welches Modell man benutzt. Ich finde, da ist noch sehr, sehr viel Luft nach oben. Und das ist, jetzt kommt nämlich mein Kritikpunkt, diese Dinger fressen nicht nur leer Geld, sondern auch extrem viel leer Zeit. Also ich habe mich da wirklich drin verloren. Ich war da in so einem Tunnel drin und habe gedacht, boah, das könnte ich jetzt alles bauen. Also ich habe zum einen das Ding zweimal neu komplett flach gemacht und neu gemacht, weil ich einfach so lange da drin rumgepanscht habe, bis ich nicht mehr das Gefühl hatte, dass es richtig ist. Ich vertraue dem Ganzen auch immer noch nicht so ganz 100 pro. Und vor allem habe ich einfach wirklich sehr, sehr viel Zeit da rein verschwendet und auch immer wieder gedacht, ach, jetzt kann der mir diese Aufgabe abnehmen und am Ende sitze ich da und merke, der konnte sie nicht. Dann kann ich sie persönlich nochmal neu machen und ihm beibringen, wie man es machen muss. Seht ihr das auch so? Habt ihr das auch so wahrgenommen, dass diese Dinger ordentlich Zeit fressen? Also glorifizierte Tamagotchis habe ich es mal genannt. Das ist schön. Ja, ich habe mich so ein bisschen von so größeren, komplexen Aufgabestellungen habe ich mich ferngehalten bis jetzt, also was das angeht. Von daher, es geht viel Zeit dabei drauf, weil es Spaß macht irgendwie. Ich habe dann letztens angefangen, Fotos an den Agenten zu schicken, obwohl ich wusste, dass ein Agent dem das alles scheißegal ist und trotzdem fand ich es total nett, wie dann der Agent auf meine Fotos reagiert hat und mir dann noch irgendwas zu gesagt hat. Also es macht auf jeden Fall viel, viel, viel mehr Spaß, als man sonst früher klassisch Software hätte gebaut oder sowas. Und da geht schon viel Zeit drauf. Keine Frage. Ja, Zeit, die man gerne eben monetarisiert hätte, in irgendeiner Form. Siehst du das alles als Investment? Also das Vertrauen ist da, dass du damit tatsächlich wirklich bald auf festen Füßen stehst mit all der Zeit und Energie, die du jetzt da reinsteckst. Ja, also es laufen ja schon Projekte, es kommt auch Geld rein, es könnte natürlich mehr sein und natürlich betrachte ich alles, was da draußen passiert, weltweit und natürlich sehe ich auch die Versprecher von du musst nur das tun und dann läuft halt die Kasse über. Gucke ich mir alles sehr, sehr genau an, weil vielleicht ist ja auch mal jemand dabei, der wirklich Recht hat, aber faktisch ist, dass natürlich brutal viel Marketing da drin steckt. Die haben alle ihre eigenen Channels, wo die halt dann nochmal Schulungsvideos und sowas verkaufen, wo sie dich versuchen zu locken mit. Klassisch, easy. Ist einem auch vorher klar, trotzdem hofft man ja so ein bisschen auf diese Goldgräberstimmung, dass man vielleicht doch irgendwie in einem Punkt landet, wie es halt auch bei OpenClaw ja gewesen ist. Der hat ja auch als Solo-Entrepreneur so ein Ding gebaut und auf einmal ist er halt, ich weiß gar nicht, was er im Jahr verdient, eine Million, glaube ich, bei OpenAI angestellt worden. Das passiert halt nicht vielen, aber dieses eine Ding könnte ja reichen, aber dafür braucht man natürlich eine gewisse Sichtbarkeit und von daher machen es viele vielleicht dann richtig. Ich habe immer noch das Gefühl und das halt Woche für Woche, du kannst halt eigentlich, so wie es gerade das Hotel Media halt präsentiert, innerhalb kürzester Zeit ein mega geiles Video machen. So und das fixt mich leider Gottes an, weil ich habe null Ahnung von Videoproduktion. Ich finde es aber total cool, bewegtes Bild, weil es so viele Emotionen transportiert. So zwischendrin, wenn mir halt langweilig ist, wenn vier Fenster, sechs Fenster mir nicht reichen, die gerade parallel laufen, dann gehe ich noch an solche Themen dran und da habe ich Geld verbrannt, also richtig Geld verbrannt und das Ergebnis war eine Vollkatastrophe, obwohl ich alle Videocomps durch alle Agenten habe mehrfach durchlaufen lassen und also wie per se schon gut fand, so ist das Ergebnis eine Katastrophe gewesen, weil ich halt auch immer die Hoffnung hatte, der Agent kann das danach oder die ganzen Agenten, die arbeiten dann zusammen und kriegen halt die verschiedenen Tools mit Schnitt und allem drum und dran dann und dann gibt es einfach das Ergebnis. Und ja, da sind wir ganz weit von weg und das ist für mich nur so ein exemplarisches Beispiel. Ich glaube, das ist in ganz vielen Bereichen so und wenn ich mir überlege, ich hätte nicht so viele Leitplanken bei mir gebaut, dann hätte ich, glaube ich, schon aufgehört, weil diese ganzen Sicherheitsmechanismen, die ich für mich mittlerweile habe, die würden mich sonst irre machen, wenn das jedes Mal wieder passiert, dass er jedes Mal sagt, ja, ja, DSGVO, konfirmes, gar kein Problem, aber was ist eigentlich mit dieser E-Mail-Adresse? bumm, bumm, bumm, denkst du so, wow, so darf da nicht rein, das kann man alles blocken, aber wenn das nicht da wäre, dann hätte ich wahrscheinlich schon aus Verzweiflung aufgegeben. Ja, gerade Video ist ja so mein Thema und da kann ich dir auch erzählen, also alle Künstler krähen, dass sie ersetzt würden, jeder Programmierer freut sich, dass er jetzt mehr machen kann. Ich bin ja auch, ich warte ja darauf, dass ich mich selbst ersetze, also dass ich all das, was mir lästig ist, durch KI ersetzen kann und ich bin ein bisschen beleidigt, dass es immer noch nicht so richtig gut funktioniert und dass ich immer noch am Ende sehr viel selbst Hand anlegen muss, bis ein Video fertig ist, aber ja, auch das wird kommen und da macht es total Sinn, jetzt so als Tipp, einfach in seiner Blase, in seiner Welt, in seiner Expertise zu gucken, wie kann denn KI mich schneller, stärker machen, wenn man denkt, jetzt habe ich einen Agenten irgendwo rumstehen und jetzt kann ich auf einmal alles, dann ist es nicht unbedingt die beste Herangehensweise. Ich habe auch versucht, irgendwie Dinge zu programmieren und habe gemerkt, ich habe nicht mal Ahnung, wie die Software aufgebaut ist, also von Architektur, null Ahnung und dann macht das auch gar keinen Sinn, sich da irgendwie diese ganzen Codezeilen durchzugucken, die an einem vorbeifliegen und man hat keine Ahnung, warum es nachher doch nicht funktioniert. Ja, wollen wir noch vielleicht dem geneigten Hörer, der geneigten Hörerin vielleicht noch irgendwie ein paar Tipps mit auf den Weg geben, was man vermeiden könnte, wenn man sich jetzt bemüßigt fühlte, vielleicht selber sich einen kleinen Assistenten zusammenzubauen? Oder was die Show Notes rein, einfach so ein paar Do's und Don'ts? Einen Tipp möchte ich auf jeden Fall noch loswerden, weil das haben wir am Anfang so angerissen und noch nicht ganz ausgeführt und das war auch in meinem Vortrag letzte Woche da vielleicht nicht ganz klar. Also wir reden jetzt hier von Open Claws und von Hermes-Agenten, das sind im Grunde Programme, die du auf einem eigenen Computer installiert und der hat diesen ganzen Computer da. Aber inzwischen gibt es eben Cloud Cowork und es gibt OpenAI Codex und es gibt jetzt auch das ChatGPT Work. Heißt das dann überhaupt noch ChatGPT Work? Egal. Das sind im Grunde Tools und ich würde fast behaupten, das ist alles agentisch in dem Sinne. Die können nämlich auch das. Die können einen Ordner auf eurem Computer verwalten und dann könnt ihr da drin sagen, jetzt sortiere mir mal die Dokumente oder erstelle mir mal ein Dokument. Ich habe letztens der Web-App von ChatGPT in dem, ich glaube nicht mehr in dem Work, sondern einfach in einem Chat gesagt, ich hätte gerne ein PDF mit Fotos von dies, das und jenem so und so formatiert und dann bitte zum Download bereit. Der hat im Internet die Sachen recherchiert, der hat Fotos mit seinem eingebauten GPT-Image erstellt, der hat das Ding zusammengebaut, hat es einem unabhängigen Subagenten gegeben, den ich als Kritiker definiert habe und der hat gesagt, ne Moment mal, da musst du noch was korrigieren, dann hat er eine Version 2 gebaut und hat mir das als PDF zum Download bereitgestellt und das geht alles ohne, dass man vorher irgendwie groß was installiert haben muss. Wenn ihr denkt, ich rede mit einem Chat und der gibt mir eine Antwort und dann war es das, probiert mal aus, was ihr sonst so am Computer machen würdet und sowas mit einem dieser Programme mal umzusetzen, ob das jetzt Dateien sind, ob das ein Ordner ist, den ihr freigebt, das ist mindestens mal ein erster Schritt ins Agentendasein, ohne dass man vorher irgendwie groß was bauen muss. Oder? Ja. Plus 1, auf jeden Fall. Ja, definitiv. Also da ist viel und was passiert, aber ich glaube, da passiert halt, wie Christopher vorhin schon sagte, extrem viel, weil sie uns natürlich auch an der Leine halten wollen. Wenn jetzt alle fähig sind, ihre eigenen Dinge zu bauen und halt sukzessive immer weiter auch in lokale Anwendungen halt rutschen, dann verlieren sie halt genau das, was sie vorhaben, unser Geld und dementsprechend werden die natürlich da halt auch nicht schlechter, sondern besser. Sie brauchen uns, um die Investitionen, die sie getätigt haben, dann wieder reinzuholen und das ist gut, weil das Push den Markt bietet uns Möglichkeiten, die vor einem Jahr undenkbar waren. Also wenn ich mir vorstelle, Cowork vor einem Jahr, da würde ich wahrscheinlich gar nicht das alles gemacht haben, was ich jetzt habe. Das ist schon Wahnsinn, was da geht. Das Einzige, was man halt sagen muss und das ist ein klarer Tipp, man muss sich im Klaren sein, welche Daten man halt einfach freigeben möchte und welche halt nicht. Und wenn man sich darüber klar ist und welcher Ordner welche Daten enthält, dann viel Spaß damit, viel Freude damit, entwickelt, probiert. Das ist da völlig okay. Ich glaube nur, dass wenn man sagt, okay, ich habe eine super Idee und ich baue was, dann kommt halt noch ein zweiter Step und das ist dann Architektur, das ist Sicherheit. Also wir haben jetzt ganz viel gelesen über Hacker und Co. Die bekommen auch andere Möglichkeiten und dann muss man natürlich auch im Bewusstsein, dass wenn man Anwendungen baut, die man irgendwann verkauft, auch dafür gerade stehen muss und auch das verhaftet, das ist halt dann nicht mehr ganz so easy. Das ist noch vielleicht dazu gesagt, aber wenn man für sich irgendwas baut, was man auch für sich einsetzt, viel Erfolg, viel Spaß damit, ist ein mega Thema. Also ja, ich brenne. Weiterhin. Und ich würde immer versuchen, fangt mit einem spitzen Use Case an. Also der Reflex, den fast alle Menschen, die ich kenne, hatten, inklusive mir selber, als ich angefangen habe, irgendwas Agentisches zu bauen, war immer so, der kann mich jetzt, der kümmert sich jetzt. Ab jetzt ist mein Leben safe, weil der macht jetzt, der macht jetzt für mich und soweit sind die Dinger noch nicht. Also dafür fehlt ihnen der Überblick, die Nachhaltigkeit und etc. Aber wenn ihr einen schönen kleinen Spitzen Use Case habt, irgendwas braucht ja nicht so was langweiliges zu sein, wie eine Einkaufsliste oder ein Kochplaner oder sowas. Jeder Mensch hat ganz sicher ganz viele Aufgaben, die man eigentlich, wo man das Ergebnis braucht, aber eigentlich keinen Bock hat, die zu machen. Und in der Sekunde, wo das irgendwie digital ist, sich wiederholt und so ein bisschen interaktiv ist, in dem Moment denkt ihr praktisch schon über einen Assistenten nach, auch wenn ihr es gar nicht wisst. Und das bietet sich an, da irgendwas Spitzes, Kleines zu machen. Genau, keine persönlichen Daten. Also jetzt nicht direkt hier euren Kontoauszug irgendwo hin blasen, weil ihr denkt, der kann dann neue Versicherungen für euch abschließen oder irgendwie sowas, sondern... Mach mal eine Steuererklärung. Richtig, mach mal eine Steuererklärung oder verhandel doch mal die Scheidungsgeschichte für mich, lieber Agent, oder sowas. Nein, irgendwas Harmloses, irgendwas, wenn es nicht funktioniert oder wenn es so öffentlich im Internet steht, wird es euch nicht stören. Das ist ein guter Anwendungsfall und schön spitz. Genau, und vor allem, du hast es gesagt, vor allem wiederholbar. Ich wünschte, ich könnte ihm sagen, er soll die Spülmaschine ausräumen. Das wäre wundervoll, vor allem jetzt. Kommt auch noch. Nee, ganz kurz, ich habe vor, also als das Ganze mit den LLMs anfing, da will ich mich jetzt gar nicht so sehr brüsten, aber da habe ich gesagt, sammelt alle eure Daten, alles was ihr macht, alles was ihr denkt, schreibt es auf, speichert es irgendwo, weil irgendwann ist ein so eine KI schlau genug, nimmt es alles und kann das zusammentragen und an dem Punkt sind wir inzwischen so ein Second Brain, wie man das dann nennt, also alles, was da irgendwie an Daten lose rumlag, kann das Ding sortieren, kann daraus lernen, dich kennenlernen und was dir helfen und hiermit kommt meine Prognose für das nächste, für die nächsten Jahre, alles was ihr am Computer macht, wirklich alles was ihr am Computer macht, macht der Computer bald alleine. Das ist so meine Perspektive, bis dahin ist es halt wirklich noch ein langer Weg, gerade dieses, dieser Zeithorizont, also die Leistung von einem Agenten, glaube ich, misst sich zum großen Teil in den Zeithorizont. Der kann jetzt Sachen machen, die in der Stunde, wo er eine Stunde für braucht, der kann auch schon Sachen, wo er einen Tag für braucht, aber in Zukunft wird das eben länger und komplexer werden. Ja, das ist ein cooles Bild. Der Personalkomputer wird wirklich Personal und weniger Computer. Habe ich so noch nie ausformuliert gehört. Gefällt mir. Ich glaube, dass Agenten im Prinzip Software ersetzen werden. Also was ist ein Software? Ich benutze irgendwas Digitales, um irgendwas zu erreichen. Das macht der Zukunft der Agenten. Dem sagst du ja hier, was weiß ich, schreib mir, du musst irgendwie zum Geburtstag gratuliert werden, kümmere dich drum, dass da ein schönes Geschenk kommt, dass ich weiß, was ich sage und erinnere mich dran und so. Dafür brauche ich eigentlich keinen Computer. Ja, gerade die Oberflächen, die Knöpfe haben. Jeder Knopf ist halt irgendwie für eine Funktion da und du brauchst keine Knöpfe mehr, wenn du einfach sagen kannst, mach. Und das ist eigentlich eine ganz schöne Perspektive, ehrlicherweise, weil ich mag Knöpfe nicht so gerne. Digitale Knöpfe. So, haben wir genug gesabbelt, oder? Ich würde sagen, wir weisen noch einmal darauf hin, dass ihr euch gerne melden könnt mit Fragen, Anregungen oder auch Kritik an unserem Geschwafel. Podcast at gmki.org Ansonsten sind wir auch nach der Sommerpause wieder mit Live-Veranstaltungen in Köln am Start. Wir wollen im, ich glaube, September eine Prom-Challenge machen. Da geht es wieder ums Thema Video. Da freue ich mich und da werde ich auch auf jeden Fall dabei sein. Und weiteres findet ihr alles auf gmki.org. Ansonsten sage ich an alle noch weiter schöne Sommerferien und wer uns nächste Woche wieder hören will, wir versuchen nächste Woche wieder da zu sein, oder? Yes. Megaspannend. In diesem Sinne sage ich bis zum nächsten Mal. Tschö ihr. Ciao, ciao. Ciao. Ciao. Ciao. Ciao. Ciao.